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Kinderaugen strahlen: Hoffnung durch einfache Schuhkartons

»Weihnachten im Schuhkarton®« vom 15. Oktober bis 17. November

 

Berlin, 20.09.2007. »Geschenke der Hoffnung e.V.«, Projektträger der weltweit größten Geschenk-Aktion für Kinder in Not, ruft in diesem Jahr zum zwölften Mal dazu auf, aus einfachen Schuhkartons mit Schere, buntem Papier und Geschenken, die Kindern Freude bereiten, weltweit Hoffnung zu schenken.

 

Seit 1996 findet die in Großbritannien ins Leben gerufene Aktion im deutschsprachigen Raum statt. An über 3.000 Abgabeorten hatten Päckchenpacker im vergangenen Jahr die Möglichkeit, persönlich gepackte Schuhkartons abzugeben. 432.961 Schuhkartons wurden in 13 Empfängerländer vorwiegend in Osteuropa transportiert, wo sie für viele Kinder das erste Weihnachtsgeschenk in ihrem Leben wurden.

 

Bereits einen Monat vor Aktionsbeginn zeichnet sich ab, dass der Unterstützerkreis stetig wächst. Hunderte Ehrenamtliche haben sich bereits gemeldet, um die Schuhkartons auf die Einhaltung der zollrechtlichen Bestimmungen hin zu kontrollieren. Unternehmen aus allen Bereichen möchten die Aktion des christlichen Hilfswerks mit Mitarbeiteraktionen unterstützen.

 

Die Idee der Aktion, deren wichtigstes Anliegen es ist, Hoffnung zu schenken, ist so einfach wie bestechend: Ein handelsüblicher Schuhkarton wird mit Geschenkpapier beklebt, mit Dingen des täglichen Bedarfs und dem, was Kindern Freude macht, gefüllt: Schulsachen wie Hefte, Buntstifte und Lineal oder Hygieneartikel wie Zahnbürste und Kamm sind in den Empfängerländern wahre Schätze. Kleidung, Spielsachen und Süßigkeiten – all das, was Kinderherzen höher schlagen lässt – machen das Päckchen komplett. Mit einem Aufkleber zeigen Päckchenpacker an, für welche Altersgruppe die Geschenke geeignet sind und ob sich ein Junge oder ein Mädchen über das weit gereiste Päckchen freuen darf. Aufgrund strenger Einfuhr- und Zollbestimmungen der Empfängerländer dürfen nur neue Waren und keine gelatinehaltigen Süßigkeiten wie Gummibärchen importiert werden.

Ist der Schuhkarton gepackt, kann er zu einer registrierten Abgabestelle (Adressen ab 15. Oktober unter www.Geschenke-der-Hoffnung.org) gebracht werden. Von dort aus geht er über geschulte Sammelstellen und Regionallager in die Empfängerländer. Zur Deckung der Kosten für Transport und Abwicklung empfehlen die Organisatoren der Aktion eine Spende in Höhe von 6,- Euro.

An vielen Orten ist die Verteilung in ein weihnachtliches Rahmenprogramm eingebettet. In diesem Kontext bieten die Verteiler vor Ort den Kindern ein Heft mit kindgerecht erzählten biblischen Geschichten an. Sollten religiöse oder kulturelle Gegebenheiten eine Weihnachtsfeier oder die Verteilung des Hefts verbieten, wird davon abgesehen. Die Kinder erhalten die Schuhkartongeschenke in jedem Fall, ohne jede Bedingung.

 

»Die Schuhkarton-Geschenke sind für Kinder in Not Zeichen der Hoffnung. Sie eröffnen uns Möglichkeiten für weitere Hilfe«, so Christoph v. Mohl, Geschäftsführender Direktor »Geschenke der Hoffnung e.V.«. »Durch ›Weihnachten im Schuhkarton‹ ist es uns beispielsweise gelungen, in Moldawien Waisenhäuser mit Werkstätten auszustatten, um den Jugendlichen eine handwerkliche Grundausbildung und damit eine echte berufliche Perspektive zu ermöglichen«, erklärt v. Mohl weiter.

 

»Geschenke der Hoffnung e.V.« ist ein christliches Werk mit internationalem Profil, das Menschen in Not hilft und das Evangelium weitergibt. Ziel der Arbeit ist es, Bedürftige, ungeachtet ihres religiösen, sozialen oder kulturellen Hintergrundes, zu unterstützen. Der Verein ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste (AMD) im Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD). Er trägt das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für Soziale Fragen (DZI), ist Mitglied im Deutschen Spendenrat und darf das Prüfzertifikat der Deutschen Evangelischen Allianz führen.

 

 

Rückfragen

 

Esther Heyer

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit »Geschenke der Hoffnung e. V.«

Tel.: 030 – 76883-700

Fax: 030 – 76883-333

Mail: E.Heyer@Geschenke-der-Hoffnung.org



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(DZI, 22. Oktober 2007)