Geschenke der Hoffnung e. V.:Baby-Not-Projekt Philippinen

Baby-Not-Projekt Philippinen

Über das Projekt

In der philippinischen Provinz Kalinga enden Komplikationen bei der Geburt oft tödlich – weil sich viele Frauen keine medizinische Hilfe leisten können. Hinzukommt, dass sie kaum etwas über eine „gesunde Schwangerschaft“ wissen und deshalb auch gefährliche Symptome ignorieren. Meist bringen Schwangere ihre Kinder in einfachen Unterkünften zur Welt – ohne Hebamme und unter katastrophalen hygienischen Bedingungen.

Um die hohe Kinder- und Müttersterblichkeit zu senken, hat die Kanadierin Georgia Macad vor fünf Jahren in Tabuk in einem gemieteten Haus die Geburtsklinik Abundant Grace of God Maternity Center eingerichtet. Unter fachkundiger Hilfe konnten dort Frauen, die in Armut leben, kostenlos ihr Kind zur Welt bringen.

Neubau der Geburtsklinik

Da das Zentrum viel zu klein und alt wurde, ist im Rahmen des Baby-Not-Projekts ein größeres gebaut worden. Es hat zwei Entbindungsräume und wurde im Februar 2012 eingeweiht. Etwa 25 bis 30 Kinder erblicken jeden Monat das Licht der Welt. Gleichzeitig soll noch in diesem Jahr eine weitere Klinik in einer entlegenen Bergregion eröffnet werden. Ein angemietetes Haus muss noch entsprechend renoviert und eingerichtet werden.

Daneben werden wir verstärkt in Aufklärung investieren: Damit mehr Schwangere über eine gesunde Schwangerschaft informiert sowie Säuglinge und Kleinkinder bis 5 Jahre von Georgia und ihren Helferinnen versorgt werden können, schicken wir einmal in der Woche mobile Teams in die Dörfer. Hebammen sollen dort Frauen bei der Vor- und Nachsorge begleiten  – dank des Baby-Not-Projekts vollkommen kostenlos für die Patientinnen. Mehr als 200 Frauen nehmen monatlich das Angebot zur Vorsorgeuntersuchung bereits wahr.

Wie Sie weiter helfen können

Für die Renovierung der Schwesterklinik, die Arbeit der Hebammen im Geburtszentrum und das Aussenden mobiler Teams brauchen wir weiter Ihre Hilfe: Bitte ermöglichen Sie Babys in der Provinz Kalinga einen gesunden Start ins Leben. Unterstützen Sie das "Baby-Not-Projekt Philippinen" mit einer Spende:

  • Mit 59 Euro decken Sie bereits die Kosten für eine Geburt.

Maddox' Geschichte

Als bei Maddox‘ Mutter Jane kurz vor Weihnachten die Wehen einsetzen, macht sie sich rasch auf den Weg von ihrem Dorf Lacnog ins Geburtszentrum Abundant Grace of God Maternity Center nach Tabuk im Norden der Philippinen. Dort erkennt Georgia Macad – die Kanadierin ist ausgebildete Hebamme – sofort, dass das Baby in der Vorderhauptslage liegt: Das Köpfchen ist so zurückgebeugt, dass es kaum durch den Geburtskanal passt – und die Kräfte der Mutter schwinden immer mehr. Als das Kind endlich da ist, bleibt es regungslos liegen und ist durch den Mangel an Sauerstoff im Blut ganz blau. Doch Georgia und ihrer Helferinnen können den Säugling reanimieren. Nach zwei langen Minuten schreit der Kleine auf und wird seiner glücklichen Mutter an die Brust gelegt.

Ohne Hilfe wäre Maddox wohl nicht am Leben.

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Initiative Transparente Zivilgesellschaft