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Christen in Palästina

 

Christen im Westjordanland führen ein Leben zwischen den Fronten.

 

Einerseits erfahren sie als Palästinenser Einschränkungen durch die israelische Besatzungsmacht. Andererseits sehen sie sich den Anfeindungen radikaler Islamisten ausgesetzt.

 

Viele palästinensische Christen verlassen die Heimat, um ihren Glauben in Freiheit und Frieden zu leben. Mittlerweile liegt der Anteil von Christen in den Autonomiegebieten bei unter zwei Prozent. Viele fürchten, dass es in der Heimat des Christentums in wenigen Jahren kaum noch Christen geben wird.

 

Chancen einer Minderheit

 

Doch in der christlichen Rolle als Minderheit liegt auch eine Chance: Christliche Institutionen und Begegnungsstätten wie das »Bei Al Liqa« vermitteln besonders auf lokaler Ebene und engagieren sich für einen interreligiösen Dialog in der Bevölkerung. Gleichzeitig fördern sie die Einheit der christlichen Gemeinden und verschaffen ihnen eine Stimme in der lautstarken Auseinandersetzung um Recht und Gerechtigkeit in der Region.

 

Das »Beit Al Liqa« setzt der Kultur der Macht die Macht der Kultur entgegen, um die ewige Spirale der Gewalt zu durchbrechen und neue Wege des gemeinsamen Friedens zu finden. Der Weg zur Versöhnung ist lang – bevor Brücken der Verständigung gebaut werden können, müssen erst viele Mauern eingerissen werden.

 

Unterstützen Sie unsere Arbeit im Westjordanland!

 

Spenden Sie für den Ausbau des »Beit Al Liqa«!

 

 

 

 

 



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(DZI, 03. November 2009)