
![]() | |
![]() | |
![]() | |
![]() | |
![]() | |
![]() | |
![]() | |
![]() | |
![]() | |
![]() | |
![]() |
Ein Update
Auch wenn das Erdbeben auf Haiti Verheerendes angerichtet hat, sind wir dankbar für die tausenden von Leben, die gerettet wurden. Dank Ihren großzügigen Spenden konnten verletzte Menschen medizinisch versorgt, Obdachlosen eine Unterkunft geschenkt und Hungernde mit Lebensmittel versorgt werden – um nur einige der Sofortmaßnahmen unseres Partners Samaritan’s Purse zu nennen.
Die Bedingungen auf Haiti bleiben mehr als einen Monat nach dem Erdbeben schwierig: Viele Krankenhäuser sind noch immer mit Menschen überfüllt, die medizinische Hilfe suchen. Auch wenn sich Erdbebenopfer langsam erholen, drohen neue Infektionen und Seuchen: Immer mehr Fälle mit Tetanus, Masern und Windpocken treten auf. Auch Durchfallerkrankungen nehmen zu. Noch immer leben mehr als 700.000 Menschen ohne Obdach auf den Straßen oder in selbstkonstruierten Zelten aus Ästen und Laken. Auch Lebensmittel bleiben knapp, die Preise dafür hoch.
Das Team von Samaritan’s Purse arbeitet weiter mit Hochdruck an der Verteilung von Essen, Notunterkünften, medizinischer und anderer Hilfe für die Überlebenden auf Haiti: Täglich versorgt medizinisches Personal mehr als 100 Patienten. Sie impfen und behandeln Kranke und Verletzte. Außerdem wurden allein in der letzten Woche 583 Tonnen Lebensmittel an 23.322 Familien bzw. 139.932 Einzelpersonen in Cite Soleil verteilt.
Als Antwort auf die wachsende Sorge um gefährdete Kinder hat Samaritan’s Purse in den vergangenen Tagen auch Decken, Hygienesets, Unterkünfte und mehr als 14 Tonnen Lebensmittel an 81 Häuser für Waisen und verlassene Kinder in Port-au-Prince und Umgebung verteilt. Beispielsweise an das New Life Children’s Home, wo 100 Kinder leben und 40 weitere verletzte Mädchen und Jungen in der Klinik behandelt werden.
So wie die Brüder Desimae und Amatel. Während des Erdbebens waren sie mit ihrer Mutter zuhause, als Wände und Boden zu wackeln begannen und schließlich das Haus über ihrem Kopf zusammenbrach. Als die Jungs schließlich aus den Trümmern gezogen wurden, kamen sie sofort in ein Krankenhaus und schließlich in das New Life Children’s Home – ohne zu wissen, ob ihre Mutter noch lebte. Zwölf Tage später rief ein Mitarbeiter der Klinik eine Telefonnummer an, an die sich die beiden erinnerten. Die Freude war unbeschreiblich groß, als die Mutter antwortete.
Die Geschichte von Desimae und Amatel hat ein glückliches Ende, aber tausende anderer Kinder weinen um ihre Eltern und viele brauchen konstante Hilfe. Samaritan’s Purse wird deshalb weiter Waisenhäuser und Kinderheime auf Haiti unterstützen.
“Samaritan’s Purse wird noch Monate und wahrscheinlich eher Jahre auf Haiti sein”, sagt Franklin Graham, Präsident von Samaritan’s Purse. „Ich möchte, dass die Menschen erfahren, dass Gott sie nicht vergessen hat. Dass er sie liebt, dass er sich sorgt.“
Bitte begleiten Sie die Menschen deshalb auch weiterhin mit Spenden und Gebeten.
Hier geht’s zu unserem sicheren Spendenportal.
Spendenkonto: Postbank Berlin, Konto-Nummer: 104 102, BLZ: 100 100 10, Projektnummer 700 750, Stichwort: "Katastrophenhilfe Haiti".
Links:















