
Genauso wie die Sammlung der Schuhkartons im deutschsprachigen Raum durch geschulte, freiwillige Helfer erfolgt, finden auch die Verteilungen in den Empfängerländern durch geschulte, freiwillige, christliche Gemeinden verschiedener Konfessionen statt. Diese arbeiten oft mit Schulen, Sozialeinrichtungen und Behörden der betreffenden Kommunen zusammen. Ihre Aufgabe ist es, die Schuhkartons dort zu verteilen, wo die Not am größten ist – mit Rücksicht auf die kulturellen Gegebenheiten. Sie genießen dabei unser vollstes Vertrauen.
Oft betten die Gemeinden die Weitergabe der Geschenk-Päckchen in ein weihnachtliches Rahmenprogramm ein und bieten ein Heftchen mit kindgerecht erzählten Bibelgeschichten in der Landessprache an. Dieses wird nicht in die Schuhkartons hineingelegt. Wenn aufgrund religiöser oder kultureller Gegebenheiten eine Weihnachtsfeier oder das Angebot des Heftchens nicht erwünscht sind, sehen unsere Partner davon ab. Bekundet ein Kind Interesse, lädt die verteilende Gemeinde ein, mehr über den christlichen Glauben zu erzählen.
Wir erwarten von unseren Partnern, dass sie die Schuhkartons in Liebe, Würde, Integrität und ohne Vorteilsnahme weitergeben und das Evangelium nicht manipulativ einsetzen. Dies gewährleisten wir durch die regelmäßige Schulung der Koordinationspartner und verteilenden Kirchengemeinden in den Empfängerländern, durch die Teilnahme an Verteilungen und ein Berichtssystem.

"Unser Wunsch ist es, die Empfängerkinder an der Weihnachtsfreude teilhaben zu lassen und ihnen durch die Aktion Hoffnung zu schenken – indem sie erfahren, dass Jesus an sie denkt und sie liebt. Wenn sich die Gelegenheit ergibt, laden unsere christlichen Partner ein, mehr über den christlichen Glauben zu erzählen – ganz ohne Zwang, denn das würde unseren Grundsätzen widersprechen." Weiter ...

Hier können Sie das Heft auf Deutsch herunterladen.
Immer mehr Menschen werden Teil der großen „Weihnachten im Schuhkarton“-Familie. Doch es gibt vereinzelt auch kontroverse Stimmen. Mit diesen Fragen und Antworten laden wir Sie ein, sich eine Meinung zu bilden.
Als christliches Werk schließt unsere Glaubensüberzeugung die direkte oder indirekte Weitergabe der Grundlagen des Glaubens ein, lehnt jedoch jede Form von Zwang, Manipulation oder Ausnützung einer Notlage ab. Weiter ...

Mit elf Jahren erhielt Marlena aus Polen ein Geschenk-Päckchen – und lernte über die verteilende Kirchengemeinde auch Jesus kennen. Was das für sie bedeutete, können Sie hier lesen.
Ihr Vertrauen ist unsere Basis
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