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![]() Bereits seit 1998 werden in der Schweiz persönlich gepackte Schuhkarton-Geschenk gesammelt, die weltweit Kindern in Not eine unvergessliche Weihnachtsfreude bereiten.
2007 wurden in der Schweiz exakt 6.148 Schuhkartons gepackt und in Weissrussland an Kinder in Not verteilt. Einige Impressionen von dieser Verteilerreise können Sie im Folgenden nachlesen. ![]()
Liebe Freunde und Unterstützer
"Machina!"(Auto!), ruft ein kleiner Junge und strahlt über das ganze Gesicht. Die Freude der Kinder über ihr Schuhkarton-Geschenk war gross und hat uns tief berührt. An dieser Stelle senden wir allen Päckchenpacker/innen, Sammelstellen, Annahmestellen, Sponsoren und Spender/innen ein herzliches Sspassiba! (Dankeschön!).
Unsere Partner vor Ort haben die Verteilung hervorragend organisiert, und so konnten wir die Päckchen dorthin bringen, wo sie am meisten benötigt wurden.
Nach welchen Kriterien werden die Kinder und Institutionen ausgewählt, die ein Weihnachtspäckchen bekommen? Dieser Frage bin ich seit Beginn meiner Tätigkeit als Projektleiter von »Weihnachten im Schuhkarton«- Schweiz, immer wieder begegnet. Die gut organisierte Verteilerreise vom 09.01.- 12.01.08 hat gezeigt, dass die nationalen Partner vor Ort genau wissen, wo die Schuhkarton-Geschenke am meisten benötigt werden. Verteilt wurden die Weihnachtspäckli durch die lokalen Kirchgemeinden in einem Durchgangsheim, einem Waisenhaus, einer Tagesstätte für behinderte Kinder und an Kinder, welche durch die Folgen von Tschernobyl geschädigt wurden. Aus der Verteilung von Schuhkarton-Geschenken kann noch mehr entstehen: In einer Tagesstätte für behinderte Kinder in Pruzany haben wir festgestellt, dass die Therapieeinrichtungen veraltet sind. Dazu gehören Hilfsmittel wie Plüschtiere, Massage- und Igelbälle. Dank einer privaten Spende wird es möglich sein, diese dringend benötigten Therapiehilfsmittel zu ersetzen. Die Zusammenarbeit mit der lokalen Kirche vor Ort garantiert, dass die Hilfsgüter ankommen werden.
Ein Teddybär kostet in Belarus umgerechnet CHF 6.-. Der Monatslohn eines Fabrikarbeiters beträgt umgerechnet CHF 100.-. Im Gespräch mit Schuldirektoren, Sozialpädagoginnen, Leiterinnen von sozialen Institutionen und Pfarrern, konnte ich immer wieder feststellen, dass die Schuhkarton-Geschenke bei weitem nicht Luxus sind, sondern oft das einzige Weihnachtsgeschenk, das die Kinder bekommen. Umso schöner ist es anzusehen, wie sehr sich die Kinder über ihr Weihnachtspäckli freuen. ![]()
Ich freue mich, wenn Sie dieses Jahr wieder, oder zum ersten Mal dabei sind bei »Weihnachten im Schuhkarton«.
Jean-Daniel Roth Projektleiter »Weihnachten im Schuhkarton«- Schweiz & Liechtenstein ![]()
»Nach so vielen Jahren der Mitarbeit wollte ich einmal vor Ort dabei sein und die Reaktionen der Kinder sehen. Es war mir auch wichtig, einen Eindruck zu erhalten, wie die Verteilung organisiert ist und ob die Päckli wirklich ihr Ziel erreichen. Vor Ort war es wunderbar zu erleben, wie die verantwortlichen Personen die Verteilungen in den verschiedenen sozialen Einrichtungen und Kirchen geplant hatten. Ein unsagbar grosses Engagement und eine grosse Liebe zu den Kindern stellten wir fest. Für die eingeladenen Kinder und deren Eltern waren diese Programme ganz sicher ein Höhepunkt, der noch lange in ihnen nachwirken wird.
Natürlich war es auch ein grosses Geschenk, die Gesichter und Reaktionen der Kinder, die ihre Pakete erhielten und öffneten, erleben zu können. Wie viel Freude ein kleines Auto bei Jungen jeden Alters auslöst, das muss man einmal gesehen haben! Wirklich schade ist, wenn man sieht, dass es noch nicht genügend Pakete für die grösseren Kinder gibt (Kategorie 10-14 Jahre).
Insgesamt hat mich diese Reise nach Belarus in meiner Arbeit als Sammelstellenleiterin gestärkt und ermutigt, nach wie vor in der Schweiz ›dran‹ zu bleiben, meine Zeit und Gaben einzusetzen, um weiterhin Päcklipacker für diese liebevolle und hervorragende Geschenkaktion zu gewinnen.«
Mechthild Schaber (44), seit 8 Jahren Sammelstellenleiterin, Gebenstorf
»Die Verteilungen waren durchwegs hervorragend organisiert und immer mit einem entsprechenden Rahmenprogramm verbunden. Besonders gern erinnere ich mich an die Verteilung in einer Baptistengemeinde in Pinsk. Im Rahmen eines Gottesdienstes führten die Kinder der Sonntagsschule ein Weihnachtsprogramm unter dem Namen ›Geschenke vom Himmel‹ auf. Nach dem Programm wurden wir Gäste aus der Schweiz auf die Bühne gebeten, wo Pfarrer Vitali Patsukjewitsch uns die Gelegenheit gab, uns selbst kurz vorzustellen. Anschliessend begann die Verteilung und die Kinder waren stolz und glücklich über ihre Geschenke. Fast zum Schluss stand noch ein grosser, vielleicht 14- jähriger Junge vor der Bühne und wartete auf sein Päckli. Leider waren nicht genügend für die grossen Buben da. Als wir dann doch ein Schuhkarton-Geschenk für ihn fanden war die Freude riesig. Nicht nur der Junge strahlte, als er sein Päckli erhielt, auch uns war jetzt richtig wohl dabei. Die Dankbarkeit der Kinder und ihrer Angehörigen und das riesengrosse Engagement der Kirchen und Sozialarbeiter vor Ort haben sich tief in mein Herz gebrannt. Für viele Kinder war das Päckli von ›Weihnachten im Schuhkarton‹ das einzige Geschenk zu Weihnachten!«
Arndt Wagner (43), seit 7 Jahren Päckchenpacker, Volketswil |
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