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Fragen + Antworten rund um die Aktion

Wie fing »Weihnachten im Schuhkarton®« an?

1993: Cooke übergibt die Aktion der christlichen Hilfsorganisation »Samaritan´s Purse International« mit Sitz in Boone (USA).

 

1996: »Weihnachten im Schuhkarton« nimmt in Deutschland seinen Anfang. Die langjährige Chefredakteurin der Zeitschrift »Entscheidung«, Dr. Irmhild Bärend, ruft in dem christlichen Magazin dazu auf, Schuhkartons für Kinder in Not zu packen.

 

2007: Im zwölften Aktionsjahr bereitet »Weihnachten im Schuhkarton« 472.880 Kindern in 18 Ländern eine einzigartige Weihnachtsfreude.

Wer ist Geschenke der Hoffnung e.V.?

»Geschenke der Hoffnung e.V.« ist ein christliches Werk, das Menschen in Not hilft und das Evangelium weitergibt. Ziel der Arbeit ist es, Bedürftige ungeachtet ihres religiösen, sozialen oder kulturellen Hintergrundes effektiv zu unterstützen.

 

Weltweit kooperiert »Geschenke der Hoffnung e.V.« mit »Samaritan's Purse International«, der »Billy Graham Evangelistic Association« und einer Vielzahl nationaler Projektträger. »Geschenke der Hoffnung e.V.« trägt das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstitutes für Soziale Fragen (DZI) und darf das Prüfzertifikat der Deutschen Evangelischen Allianz führen.

Müssen es 6 Euro sein?

Der Geldbeitrag ist genauso wertvoll wie der Schuhkarton, er ist quasi die »Schleife für das Geschenk«. Nur mit Hilfe der 6 Euro können wir die Kosten für Abwicklung und Transport decken - obwohl wir auch ohne Spende selbstverständlich alle Päckchen mit auf die Reise nehmen. Natürlich können Sie auch gerne mehr geben.

Gehört »Weihnachten im Schuhkarton®« einer Kirche an?

Nein. »Weihnachten im Schuhkarton« ist ein Projekt des überkonfessionellen Vereins »Geschenke der Hoffnung e.V.«.

Wie erhält man eine Zuwendungsbestätigung (Spendenbescheinigung)?

Bei Spenden bis einschließlich 200 Euro gilt die Kopie Ihres Kontoauszuges unter Angabe des Verwendungszweckes beim Finanzamt als Spendenbeleg. Bei überwiesenen Spenden in einer Höhe von mehr als 200 Euro stellen wir Ihnen automatisch zu Beginn des Folgejahres eine Zuwendungsbestätigung aus, sofern auf dem Überweisungsträger die vollständige Spenderadresse angegeben wurde.

Gibt es auch Zuwendungsbestätigungen für Sachspenden?

Ja, natürlich. Sachspendenbescheinigungen stellen wir ab einem Wert von 15 Euro aus. Für Sachspenden unter 15 Euro können wir leider keinen Nachweis ausstellen, da die Verwaltungskosten dazu nicht im Verhältnis stehen. Falls Sie eine Bescheinigung wünschen, bitten wir Sie, die Belege über den Schuhkartoninhalt zusammen mit dem Schuhkarton in der Sammelstelle abzugeben.

 

Wichtig ist der genaue Nachweis aller gespendeten Artikel durch entsprechende Originalbelege (Warenbezeichnung, Wert je Artikel, Datum, Firma, Unterschrift/Firmenstempel).

 

Bitte achten Sie darauf, dass auf den Belegen keine Privateinkäufe enthalten sind. Nur die Sammelstelle kann bestätigen, dass Belege und Schuhkartoninhalt identisch sind und tatsächlich dem Projekt zugute kamen. Ihre Sammelstelle reicht den Antrag und die Belege in unserer Berliner Zentrale ein. Die Zuwendungsbestätigung über die Sachspende ergeht zu Beginn des Folgejahres.

 

Natürlich erhalten auch Firmen Zuwendungsbestätigungen. Bitte fragen Sie in Ihrer Sammelstelle nach oder wenden Sie sich direkt an uns.

Warum ist eine einheitliche Schuhkartongröße (ca. 30x20x10 cm) wichtig?

Wir berechnen die Menge Schuhkartons, die in einen LKW passt im Voraus, um sicher zu gehen, dass eine bestimmte Menge Schuhkartons im jeweiligen Land ankommt. Die Schuhkartongröße hat Einfluss auf diese Menge.

Warum wird die Altersgruppe 10-14 Jahre nicht in zwei Gruppen aufgeteilt?

Die Aufteilung nach den Altersgruppen 2-4, 5-9 und 10-14 Jahre hat sich unter den Empfängerkindern bewährt. Es kommt selten vor, dass Kleidungstücke nicht passen. Wo es passiert, tauschen die Kinder untereinander oder schenken an Geschwister und Freunde weiter.

Warum KEINE geliermittelhaltigen Süßigkeiten und gebrauchte Kleidung?

Jedes Land hat andere Einfuhrbestimmungen, die sich oft auch noch von Jahr zu Jahr ändern – wir müssen uns daran halten. Einige unserer Empfängerländer verbieten die Einfuhr von geliermittelhaltigen Süßigkeiten. In einige Länder dürfen gebrauchte Kleidungsstücke gar nicht, in andere nur desinfiziert eingeführt werden. Eine Desinfektion ist uns nicht möglich, da sonst zum Beispiel Süßigkeiten in den Schuhkartons Schaden nähmen. Wir können uns nur dann an alle Einfuhrbestimmungen halten, wenn sich die betreffenden Gegenstände nicht im Schuhkarton befinden.

Warum nur »neue« Sachen?

Bei der Vielzahl unserer Empfängerländer gibt es auch eine Vielzahl unterschiedlicher Einfuhrbestimmungen. Weil wir die Schuhkartongeschenke nicht länderspezifisch packen lassen können, liegt die Lösung in einem einheitlichem Schuhkartoninhalt, um allen Einfuhrbestimmungen gerecht zu werden.

Die meisten Empfängerländer haben sehr strenge Einfuhrbestimmungen für gebrauchte Artikel. Es gibt absolute Einfuhrverbote für gebrauchte Schuhe, gebrauchtes Spielzeug und gebrauchte Kleider der Altersgruppe 0-3 Jahre. Da bleiben nur noch gebrauchte Kleider ab 4 Jahre aufwärts übrig. Das Alter der beschenkten Kinder unserer Aktion beginnt bereits ab 2 Jahre. Aber selbst, wenn wir diese Differenzierung kommunizieren würden, sie von allen verstanden würde und alle sich daran halten würden, bliebe immer noch das Desinfektionsgebot. Dies ist in der Regel ein Kälteschockverfahren oder eine Hygienedusche. In jedem Fall würden aber die Süßigkeiten im Schuhkarton Schaden nehmen. Andere Gegenstände, die in den Mund genommen werden, z. B. „beim Nagen an Stiften“ wären ebenfalls desinfektionsbehaftet. Die einzige Möglichkeit auf die Desinfektion zu verzichten liegt also darin, neue Artikel zu verschenken.

Wohin gehen die Schuhkartons?

Die Geschenke gehen auch in diesem Jahr vorwiegend in osteuropäische Länder und werden dort Kindern eine unvergessliche Freude bereiten.

Wer verteilt die Schuhkartons?

Die Schuhkartons werden von nationalen Partnern verteilt, die »Geschenke der Hoffnung e.V.« nach strengen Richtlinien auswählt. Oft sind dies ortsansässige Kirchen verschiedener Konfessionen oder Hilfsorganisationen und soziale Initiativen, die die Verhältnisse und den Bedarf an Schuhkartons in den Empfängerländern am besten einschätzen können.

In der Regel ist die Verteilung der Schuhkartons in ein weihnachtliches Rahmenprogramm eingebettet. In diesem Kontext bieten die Verteiler vor Ort den Kindern ein Heft mit biblischen Geschichten, kindgerecht erzählt, an. Sollten religiöse oder kulturelle Gegebenheiten eine Weihnachtsfeier oder die Verteilung des Hefts verbieten, wird davon abgesehen. »Geschenke der Hoffnung e.V.« verschenkt die Schuhkartons in jedem Fall, ohne jede Bedingung.

Welche Kinder erhalten einen Schuhkarton?

Die Schuhkartons werden in Waisenhäusern und Krankenhäusern verteilt, oft auch in Flüchtlingslagern und Slums. Ihr Schuhkarton bringt Freude in sozial schwache Familien und ist für viele Kinder in Not das erste Weihnachtsgeschenk ihres Lebens.

Kommt mein Schuhkarton an?

Ja, davon überzeugen wir uns selbst. Wir arbeiten mit zuverlässigen Partnern zusammen, die sich bereits bei anderen Hilfseinsätzen unserer Organisation bewährt haben. Diese Partner (vor allem Gemeinden und nationale Hilfswerke) sind transparent und verpflichten sich zur schriftlichen und fotografischen Berichterstattung sowie zur Einhaltung der von »Geschenke der Hoffnung e.V.« vorgegebenen Richtlinien. Außerdem fahren Mitarbeiter von »Geschenke der Hoffnung e.V.« jedes Jahr mit auf die Verteilerreisen, um persönlich die Päckchenverteilungen zu begleiten.

Kann ich an einer Verteilung teilnehmen?

Diese Frage ist verständlich und erreicht uns häufig, doch leider können wir nicht alle mitnehmen. Einige ehrenamtliche Helfer/innen und Verantwortliche von »Geschenke der Hoffnung e.V.« sind jedoch vor Ort und begleiten die Verteilung der Schuhkartons. In den Verteilerberichten können Sie die Erlebnisse unserer Mitarbeiter nachlesen. Einen Film über die Verteilungen können Sie downloaden oder als DVD bestellen.

 

Download »Weihnachten im Schuhkarton«-Video

 

Bestellung »Weihnachten im Schuhkarton«-Video

als DVD oder auf VHS-Kassette

 

 



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»›Geschenke der Hoffnung e.V.‹ leistet mit seinen Fördermaßnahmen satzungsgemäße Arbeit. Werbung und Information sind wahr, eindeutig und sachlich. Der Anteil der Werbe- und Verwaltungs- kosten an den Gesamtausgaben ist nach DZI-Maßstab niedrig. Eine Kontrolle des Vereins und seiner Organe ist gegeben.«

(DZI, 27. Oktober 2008)