Nachgefragt:
Ihre Fragen - unsere Antworten
Eigentlich vor über 2.000 Jahren, als Gott der Menschheit seinen Sohn schenkte und ihn in einem Stall in Bethlehem in eine Krippe legte – umgeben von Armut!
1.990 Jahre später verwirklicht in Großbritannien der walisische Geschäftsmann Dave Cooke eine Vision: Er sammelt Schuhkartons mit Weihnachtsüberraschungen für Not leidende rumänische Straßenkinder.
1993: Cooke übergibt die Aktion der christlichen Hilfsorganisation »Samaritan´s Purse International« mit Sitz in Boone (USA).
1996: »Weihnachten im Schuhkarton« nimmt in Deutschland seinen Anfang. Die langjährige Chefredakteurin der Zeitschrift »Entscheidung«, Dr. Irmhild Bärend, ruft in dem christlichen Magazin dazu auf, Schuhkartons für Kinder in Not zu packen. Der Grundstein für die Aktion im deutschsprachigen Raum ist gelegt.
2006: Im elften Aktionsjahr bereitet »Weihnachten im Schuhkarton« 432.961 Kindern in 13 Ländern eine einzigartige Weihnachtsfreude.
»Geschenke der Hoffnung e.V.« ist ein christliches Werk, das Menschen in Not hilft und das Evangelium weitergibt. Ziel der Arbeit ist es, Bedürftige ungeachtet ihres religiösen, sozialen oder kulturellen Hintergrundes effektiv zu unterstützen.
Weltweit kooperiert »Geschenke der Hoffnung e.V.« mit »Samaritan's Purse International«, der »Billy Graham Evangelistic Association« und einer Vielzahl nationaler Projektträger. »Geschenke der Hoffnung e.V.« trägt das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstitutes für Soziale Fragen (DZI), ist Mitglied im Deutschen Spendenrat und darf das Prüfzertifikat der Deutschen Evangelischen Allianz führen.
Der Geldbeitrag ist genauso wertvoll wie der Schuhkarton, er ist quasi die »Schleife für das Geschenk«. Nur mit Hilfe der 6 Euro (hier online spenden) können wir die Kosten für Abwicklung und Transport decken, denn niemand möchte, dass sein Schuhkarton in Deutschland bleibt - auch wenn wir selbstverständlich alle Päckchen mit auf die Reise nehmen. Natürlich können Sie auch gerne mehr geben.
Nein. »Weihnachten im Schuhkarton« ist ein Projekt des überkonfessionellen Vereins »Geschenke der Hoffnung e.V.«.
Bei Spenden bis einschließlich 200 Euro gilt die Kopie Ihres Kontoauszuges unter Angabe des Verwendungszweckes beim Finanzamt als Spendenbeleg. Bei überwiesenen Spenden in einer Höhe von mehr als 200 Euro stellen wir Ihnen automatisch zu Beginn des Folgejahres eine Zuwendungsbestätigung aus, sofern auf dem Überweisungsträger die vollständige Spenderadresse angegeben wurde.
Ja, natürlich. Sachspendenbescheinigungen stellen wir ab einem Wert von 15 Euro aus. Für Sachspenden unter 15 Euro können wir leider keinen Nachweis ausstellen, da die Verwaltungskosten dazu nicht im Verhältnis stehen. Falls Sie eine Bescheinigung wünschen, bitten wir Sie, die Belege über den Schuhkartoninhalt zusammen mit dem Schuhkarton in der Sammelstelle abzugeben.
Wichtig ist der genaue Nachweis aller gespendeten Artikel durch entsprechende Originalbelege (Warenbezeichnung, Wert je Artikel, Datum, Firma, Unterschrift/Firmenstempel).
Bitte achten Sie darauf, dass auf den Belegen keine Privateinkäufe enthalten sind. Nur die Sammelstelle kann bestätigen, dass Belege und Schuhkartoninhalt identisch sind und tatsächlich dem Projekt zugute kamen. Ihre Sammelstelle reicht den Antrag und die Belege in unserer Berliner Zentrale ein. Die Zuwendungsbestätigung über die Sachspende ergeht zu Beginn des Folgejahres.
Natürlich erhalten auch Firmen Zuwendungsbestätigungen. Bitte fragen Sie in Ihrer Sammelstelle nach oder wenden Sie sich direkt an uns.
Das Kind, das einen kleineren Schuhkarton erhält, ist traurig, wenn es neben einem Kind steht, das den größeren Schuhkarton bekommt.
Und: Wir berechnen die Menge Schuhkartons, die in einen LKW passt im Voraus, um sicher zu gehen, dass eine bestimmte Menge Schuhkartons im jeweiligen Land ankommt. Die Schuhkartongröße hat Einfluss auf diese Menge.
Die Aufteilung nach den Altersgruppen 2-4, 5-9 und 10-14 Jahre hat sich unter den Empfängerkindern bewährt. Es kommt selten vor, dass Kleidungstücke nicht passen. Wo es passiert, tauschen die Kinder untereinander oder schenken an Geschwister und Freunde weiter.
Jedes Land hat andere Einfuhrbestimmungen, die sich oft auch noch von Jahr zu Jahr ändern – wir müssen uns daran halten. Einige unserer Empfängerländer verbieten die Einfuhr von geliermittelhaltigen Süßigkeiten (selbst wenn es sich dabei um ungefährliche Pektine handelt!). In einige Länder dürfen gebrauchte Kleidungsstücke gar nicht, in andere nur desinfiziert eingeführt werden. Eine Desinfektion ist uns nicht möglich, da sonst zum Beispiel Süßigkeiten in den Schuhkartons Schaden nähmen. Wir können uns nur dann an alle Einfuhrbestimmungen halten, wenn sich die betreffenden Gegenstände nicht im Schuhkarton befinden.
Die Geschenke gehen auch in diesem Jahr vorwiegend in osteuropäische Länder und werden dort Kindern eine unvergessliche Freude bereiten.
Die Schuhkartons werden von Nationalen Partnern verteilt, die »Geschenke der Hoffnung e.V.« nach strengen Richtlinien auswählt. Oft sind dies ortsansässige Kirchen verschiedener Konfessionen oder Hilfsorganisationen und soziale Initiativen, die die Verhältnisse und den Bedarf an Schuhkartons in den Empfängerländern am besten einschätzen können.
In der Regel ist die Verteilung der Schuhkartons in ein weihnachtliches Rahmenprogramm eingebettet. In diesem Kontext bieten die Verteiler vor Ort den Kindern ein Heft mit biblischen Geschichten, kindgerecht erzählt, an. Sollten religiöse oder kulturelle Gegebenheiten eine Weihnachtsfeier oder die Verteilung des Hefts verbieten, wird davon abgesehen. »Geschenke der Hoffnung e.V.« verschenkt die Schuhkartons in jedem Fall, ohne jede Bedingung.
Die Schuhkartons werden in Waisenhäusern und Krankenhäusern verteilt, oft auch in Flüchtlingslagern und Slums. Ihr Schuhkarton bringt Freude in sozial schwache Familien und ist für viele Kinder in Not das erste Weihnachtsgeschenk ihres Lebens.
Ja, davon überzeugen wir uns selbst. Wir arbeiten mit zuverlässigen Partnern zusammen, die sich bereits bei anderen Hilfseinsätzen unserer Organisation bewährt haben. Diese Partner (vor allem Gemeinden und nationale Hilfswerke) sind transparent und verpflichten sich zur schriftlichen und fotografischen Berichterstattung sowie zur Einhaltung der von »Geschenke der Hoffnung e.V.« vorgegebenen Richtlinien. Außerdem fahren Mitarbeiter von »Geschenke der Hoffnung e.V.« jedes Jahr mit auf die Verteilerreisen, um persönlich die Päckchenverteilungen mitzuerleben.
Diese Frage ist verständlich und erreicht uns häufig, doch leider können wir nicht alle mitnehmen. Einige ehrenamtliche Helfer/innen und Verantwortliche von »Geschenke der Hoffnung e.V.« sind jedoch vor Ort und begleiten die Verteilung der Schuhkartons. In den Verteilerberichten können Sie die Erlebnisse unserer Mitarbeiter nachlesen. Einen Film über die Verteilungen können Sie downloaden oder als CD-ROM bzw. VHS-Kassette bestellen.
Download »Weihnachten im Schuhkarton«-Video
Bestellung »Weihnachten im Schuhkarton«-Video
als CD-ROM oder auf VHS-Kassette




