Humanitäre Hilfe


Wir helfen bei Katastrophen und Krisensituationen!

Rückblick: Erdbebenhilfe in Ecuador

Bei dem schwersten Erdbeben seit 1979 in Ecuador kamen im April 2016 659 Menschen ums Leben, tausende wurden verletzt. Etwa 22.000 Personen verloren ihr Zuhause. Präsident Rafael Correa rief in sechs Provinzen den Notstand aus. Das Erdbeben der Stärke 7,8 richtete schwere Verwüstungen an: Straßen sind unpassierbar, Gebäude zerstört, die Kommunikation kam zu erliegen und es kommt zu Ausfällen bei der Strom- und Wasserversorgung.

Etwa 70 Mitarbeiter leisteten medizinische Hilfe und versorgten die Menschen mit sauberem Trinkwasser und Zeltplanen für Notunterkünfte. Unser Partner Samaritan’s Purse war vom 17. April bis 30. Juni 2016 mit einem Katastropheneinsatzteam vor Ort, um die Betroffenen praktisch zu unterstützen und ihnen seelisch beizustehen. So sieht die Hilfe konkret aus:

  • Eine voll ausgestattete mobile Krankenstation wurde ins Krisengebiet entsandt. Hier können 100 Leute pro Tag in der Notaufnahme behandelt werden und bis zu 10 Operationen täglich durchgeführt werden. Außerdem gibt es Platz für 20 stationäre Patienten sowie eine ambulante Klinik mit Labor, Ultraschall und Apotheke. Zu der Krankenstation gehört ein rund 40-köpfiges medizinisches Team.
  • 50.000 Menschen erhalten sauberes Trinkwasser.
  • Für 5.000 Haushalte werden Notunterkünfte bereitgestellt.

Wenn Helfer weinen

Unser medizinisches Team tut alles, was in seiner Macht steht, um den Verletzten zu helfen. Doch manchmal ist das nicht genug und der Einsatz geht nicht gut aus. Ein Bericht eines Kollegen.

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So sieht unsere Hilfe aus