Humanitäre Hilfe


Wir helfen bei Katastrophen und Krisensituationen!

Hilfe nach dem Sturm

Sechs Jahre nach dem verheerenden Erdbeben auf Haiti wurde das bitterarme Land wieder von einer Naturkatastrophe heimgesucht. Beim Wirbelsturm Matthew, der Ende der Woche über das Land fegte, wurden in manchen Regionen 90 Prozent der Behausungen zerstört. Über 1,4 Millionen Menschen benötigen akut Unterstützung. Auch in anderen Ländern richtete der Sturm heftige Zerstörungen an. Das ohnehin von Armut und dem Beben von 2010 gebeutelte Haiti ist aber in besonderer Weise auf Hilfe angewiesen. Durch die Zerstörung und die schlechte Versorgung mit Trinkwasser steigt auch die Gefahr von Seuchen. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums gab es bereits hunderte Fälle von Cholera.

Wie wir helfen

Am 6./7.10. wurden insgesamt 40 Tonnen an Hilfsgütern in das Land gebracht.

  • Einsatzteams haben mit der Verteilung von Lebensmittel- und Hygienepaketen sowie Decken und Zeltplanen begonnen.
  • Familien werden mit Wasserfiltern ausgestattet, um die Ausbreitung von Krankheiten einzudämmen.
  • Medizinisches Personal und eine mobile Klinik – die bereits in Ecuador im Einsatz war – werden die Arbeit vor Ort verstärken.

Die humanitäre Hilfe wird durch unseren internationalen Partner Samaritan’s Purse durchgeführt, mit dem wir seit Jahren zusammenarbeiten. Seit langer Zeit betreibt Samaritan’s Purse auch auf Haiti verschiedene Programme (u. a. im Bereich Wasser und Hygiene, Gesundheitsvorsorge für Schwangere und Neugeborene sowie Ausbildungs- und Landwirtschaftsprojekte). Auch über die Aktion „Operation Christmas Child“ (bei uns: „Weihnachten im Schuhkarton“) ist unser Projektpartner vor Ort gut vernetzt.

Bitte beten Sie für die Überlebenden des Sturms und die Helfer und unterstützen Sie - wenn möglich - die Arbeit mit Ihrer Spende (Projektnr. 700070).

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"Wir werden ein Jahr hungern müssen."

Die Straße von den Bergen von Jeremie nach Les Caey schlängelt sich durch eine Landschaft, wo Hurrika Matthew alles dem Erdboden gleichgemacht hat. Wo vorher Kokosnüsse, Bananen, Reis und Bohnen angebaut wurde, ist nun alles zerstört. Pastor Dimanche ist sehr besorgt: „Wir werden für ein Jahr hungern müssen“, sagt er mit einem traurigen Lächeln. Pastor Dimanche leitet seit seit 30 Jahren eine Kirchengemeinde in Jeremie. Schon lange arbeitet er mit Samaritan’s Purse und „Weihnachten im Schuhkarton“ (international: „Operation Christmas Child“) zusammen. Nun hilft er uns, einen Überblick über die Schäden und den Hilfebedarf zu bekommen. Lesen Sie mehr davon auf unserem Blog:

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So sieht unsere Hilfe aus